Aktuelles August 2018

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit. Hoffentlich können Sie den herrlichen Sommer genießen.

Vom 11.September bis zum 23.Oktober ist der Anmeldezeitraum zur Mitarbeit in der Vesperkirche 2019.

Ihre Anmeldung ist Online möglich im vorgegebenen Zeitraum unter der  Rubrik Mitarbeit.

 

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Gerne können Sie unser Café DIA besuchen.

 

Öfnnungszeit:

        mittwochs bis freitags von 9.30 -13.00 h.

Das einladende Cafe finden Sie auf dem Werderplatz und in unserer Vesperkirche mitmit frischgebackenem Kuchen und duftendem Kaffee. Unsere Ehrenamtlichen aus der Vesperkirche sind auch für Sie da. Den ganzen Sommer über!

Mitarbeiter Cafe DIA

 

 

 

 

 

     Schauen Sie gerne vorbei.

 

Und wir freuen uns, Sie in der nächsten Vesperkirche zu sehen:

vom 13.Januar - 10. Februar 2019!

Ihr Vesperkirchenteam!

 

 

 

 

 

 

Wo Kirche zur Heimat wird: Seit fünf Jahren gibt es die Karlsruher Vesperkirche – ein Rück- und Ausblick

 

Die 5. Karlsruher Vesperkirche ist Anfang Februar zu Ende gegangen. Gemeinsam mit dem Team aus insgesamt 380 Ehrenamtlichen (davon jeden Tag 55 vor Ort) war Pfarrerin Lara Pflaumbaum vier Wochen lang täglich im Einsatz.

 

Wodurch hat sich die 5. Vesperkirche von denen der Vorjahre unterschieden?
Lara Pflaumbaum: Tendenziell war der Andrang ein wenig höher, was erstaunlich ist, da wir für Januar ja sehr milde Temperaturen hatten. Sonst war die Kirche nur bei Minusgraden so voll. An manchen Tagen mussten wir diesmal tatsächlich mit Platzanweisungen arbeiten, vor allem sonntags. 

 

Was könnten die Gründe dafür sein?
Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass hier immer Anfang Januar die Vesperkirche startet. Inzwischen haben wir praktisch schon eine feste „Vesperkirchen-Gemeinde". Die Lebensgeschichten vieler Stammgäste begleiten uns seit Jahren.

 

Hat sich noch etwas verändert?
Ich habe beobachet, dass die Dankbarkeit bei unseren Gästen zugenommen hat, bzw., dass es ihnen inzwischen leichter fällt, das auch auszudrücken und mit uns Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Vorhandene Barrieren fallen allmählich, und das Vertrauen nimmt zu. Ein Beispiel: Einer der Gäste war immer unnahbar, ja direkt abweisend und schroff. In diesem Jahr hat er zum ersten Mal geredet und sich anderen gegenüber geöffnet.

 

Wie wird Vesperkirche in der Öffentlichkeit wahrgenommen?
Vor fünf Jahren wurde sie von den meisten als ein interessantes – aber auch einmaliges Projekt angesehen, ein Experiment. Gerade in der Südstadt war die Vesperkirche nicht unumstritten. Inzwischen ist sie voll akzeptiert und gehört quasi zum Stadtteil dazu. Es ist klar geworden, dass Vesperkirche nicht punktuelle Armutsbekämpfung ist, sondern ein Stückweit Bewusstseinsbildung: Unterschiedliche Menschen treffen hier aufeinander, sehen, wie die jeweils anderen leben, und achten einander. Das ist auch von politischer Bedeutung. Wir machen hier mittlerweile immer mehr Quartiersarbeit – gerade auch durch das Café DIA.

 

Welche Rolle spielt hierbei, dass der Ort, wo alles stattfindet, eine Kirche ist?
Für unsere Gäste ist das sogar sehr wichtig! Die größten Haudegen werden hier still und achten auf Ruhe und angemessenes Benehmen im Kirchenraum – bei sich selbst, und auch bei den anderen.
In diesem Jahr haben auffallend viele Gäste an den Andachten zum Tagesabschluss teilgenommen, das war wirklich bemerkenswert.

 

Was bedeutet Ihnen das persönlich?
Es ist natürlich erstmal ein tolles Gefühl zu merken, da kommt was bei den Leuten an!
Die meisten Menschen, die in die Vesperkirche kommen, gehören zu einer Gruppe der Gesellschaft, die unsere Kirche leider viel zu wenig im Blick hat. Ich finde, es ist eine wichtige, wenn nicht gar eine unserer Kernaufgaben als Kirche, gerade diese Leute zu erreichen. Ich betrachte es als geistliche Herausforderung herauszufinden, was sie von uns brauchen; und ich betrachte es als geistlichen Auftrag von Vesperkirche, Kirche zu einem Ort zu machen, wo Menschen ein Stück Heimat finden können. Gerade jene, die ansonsten eher haltlos und verloren sind.

 

Gibt es deshalb auch das Café DIA?
Im Prinzip – ja. Das Café DIA ist eine Weiterführung der Vesperkirche auf einer anderen Ebene. Hier sind die Gäste noch viel stärker aktiv ins Geschehen eingebunden und beteiligen sich selbst. Es wird deshalb auch in diesem Jahr wieder Angebote wie Fahrradworkshops und gemeinsame Mal-Projekte geben. Weil für viele Gäste ihr Hund oder ihre Katze so wichtig ist, überlegen wir auch ein Angebot, bei dem mit Tieren gearbeitet wird.   

Die Fragen stellte Judith Weidermann

Förderverein „Laientheater beim ASV Grünwettersbach“ spendet 4.935 Euro für die Karlsruher Vesperkirche

 

(jw) Auch nach ihrem offiziellen Abschluss wird die Karlsruher Vesperkirche weiterhin mit Spenden bedacht: Beim gemeinsamen Dankeschön-Abend mit und für alle 380 ehrenamtlich Mitarbeitenden am 7. Februar sorgte das Ensemble des Mundart-Theaters „Wedderschbacher Kug’lbiere-Biehn“ nicht nur für Unterhaltung. Der 1. Vorsitzende des Laientheater-Fördervereins Uwe Lauinger überbrachte außerdem die Summe von 4.935 Euro als Spende für die Vesperkirche. Das Besondere: Der Betrag war im Laufe der vergangenen Theatersaison in Form von Kleingeld zusammengekommen, das an den Aufführungsterminen in einer zu diesem Zweck aufgestellten Spendenflasche gesammelt worden war.

Abschlussgottesdienst für die 5. Vesperkirche am Sonntag, 4. Februar

(jw) Mit einem Fest-Gottesdienst zum Abschluss wird am kommenden Sonntag, 4. Februar, nach vier Wochen die 5. Karlsruher Vesperkirche zu Ende gehen. Beginn ist um 15.30 Uhr in der Johanniskirche am Werderplatz.

Neben Pfarrerin Lara Pflaumbaum (Johannis-Paulus-Gemeinde), Dieter Eger (ehrenamtliche Projektleitung Vesperkirche) und Pfarrer Wolfgang Stoll (Direktor Diakonisches Werk Karlsruhe) wird auch Sozialbürgermeister Dr. Martin Lenz den Gottesdienst  mitgestalten. Für die musikalische Umrahmung sorgen der Gehörlosen-Dolmetscher Prädikant Stefan Heidland mit seinem Gebärdenchor sowie die „Spontanband“ um Robert Mathes.
Zuvor wird ab 12 Uhr – wie an jedem Vesperkirchentag – noch einmal warmes Mittagessen für alle Gäste serviert werden. Herzliche Einladung an Jede und Jeden!

Pressemitteilung

24.01.2018

 

„Das hier ist eine ganz tolle Sache!“

Volksbank-Stiftung unterstützt erneut die Vesperkirche mit 5.000 Euro

 

 

(jw) Mit einer Summe von 5.000 Euro unterstützt die Volksbank Karlsruhe-Stiftung die Arbeit in der Karlsruher Vesperkirche – inzwischen bereits zum 4. Mal. Stefan Spohrer und Karl-Peter Niebel vom Stiftungsvorstand übergaben den symbolischen Scheck am 24. Januar an Dieter Eger (Projektleitung Vesperkirche) und Pfarrer Wolfgang Stoll (Direktor Diakonisches Werk Karlsruhe).

 

Gemäß ihrem Stiftungszweck setzt die Volksbank Karlsruhe-Stiftung u.a. auf die Förderung regionaler Projekte und Einrichtungen sowie von Orten ehrenamtlichen Engagements. Für beides stehe die Vesperkirche, sagte Stefan Spohrer mit Blick auf die insgesamt rund 380 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, von denen täglich 55 im Einsatz sind.

 

Wolfgang Stoll betonte, dass die verlässliche Unterstützung von Förderern wie der Volksbank-Stiftung maßgeblich dazu beitrage, Groß-Projekte wie die Vesperkirche auf eine gute und sichere Basis zu stellen.

 

v.l. Dieter Eger, Stefan Spohrer und Karl-Peter Niebel sowie Wolfgang Stoll bei der Scheckübergabe in der gut besuchten Vesperkirche